Ursula Sgoff
Osteopathische Behandlung & Homöopathie

MEIN ANSATZ
Ich erlebe es immer wieder, wie komplex und unterschiedlich wir Menschen sind. In unserer Einzigartigkeit verfügen wir über eigene Kräfte zur Gesundung.
Diese Kräfte und Ressourcen zu sehen und zu unterstützen, ist mein therapeutischer Ansatz. Dabei hilft mir meine langjährige Erfahrung in der Klassischen Homöopathie und die intensive Beschäftigung mit der Chinesischen Medizin.
Seit 2018 bin ich zertifizierte Osteopathin. Die osteopathische Behandlung ist mir eine Herzensangelegenheit. Seit 2012 arbeite ich mit großer Freude in unserer Gemeinschaftspraxis.
Je nach Persönlichkeit und Fragestellung biete ich verschiedene Therapien an. Schwerpunkt dabei ist die Be-Hand-lung, also Therapieansätze, die über oder durch den Körper wirken. Dies ist vor allem die osteopathische Behandlung und auch Tuina, die Massagetechnik der TCM.
MEIN ANGEBOT
Osteopathie
Die Osteopathie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit, jeder Mensch wird als Einheit wahrgenommen und behandelt. Sie wurde vor über hundert Jahren von Andrew Still in den USA begründet und ist eine manuelle Form der Medizin – es wird also ausschließlich mit den Händen behandelt.
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Ein wichtiger Grundsatz der Osteopathie ist:
Bewegung ist die Grundlage des Lebens.
Der menschliche Körper ist ständig in Bewegung. Darin drückt sich unsere Vitalität – unsere Lebensenergie aus. Jeder Teil unseres Körpers bewegt sich und hat seine Aufgabe: Die Knochen, die Muskeln und Sehnen, das Binde- und Stützgewebe, aber auch der Rhythmus unserer Atmung, unser Herzschlag, unsere inneren Organe, das Blut, die Nerven und die Lymphe. Auch jede einzelne Zelle bewegt sich! Erst das Zusammenspiel all dieser Strukturen ermöglicht dem Organismus als Ganzes zu funktionieren. Ist die Beweglichkeit z.B. eines Gelenks oder eines Organs eingeschränkt, kann es nicht mehr richtig funktionieren. Der Organismus versucht dies auszugleichen und zu regulieren. Ist er dazu nicht mehr in der Lage, werden wir krank und brauchen Unterstützung.
Hier setzt die osteopathische Behandlung an. Der Osteopath/Osteopathin ertastet und erspürt mit den Händen Spannungen und Störungen in der Beweglichkeit, gleicht aus und ermöglicht damit, dass der Organismus sich neu organisiert und wieder ins Gleichgewicht kommt. „Find it, fix it and leave it alone“ lautet der Grundsatz von Andrew Still. Die körpereigenen Heilungskräfte werden aktiviert.
Osteopathische Behandlungen werden von den meisten gesetzlichen Krankenkassen anerkannt und bezuschusst. Sie benötigen dazu ein Privatrezept Ihres Arztes. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse. Ich berate Sie auch gerne zu diesem Thema.
Homöopathie
Die Homöopathie ist eine feinstoffliche, primär nicht materiell wirkende Heilmethode. „Similia similibus curentur“, d.h. Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.
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Die Homöopathie hat Anhänger in der ganzen Welt. Ärzte, Heilpraktiker und auch Krankenhäuser praktizieren dieses Heilverfahren mit besten Ergebnissen. Auch in Deutschland entwickelt sie sich zu einer anerkannten Alternative zur sogenannten Schulmedizin.
Ihr Begründer, Samuel Hahnemann (1755 – 1843), belebte ein altes therapeutisches Prinzip wieder neu. Eine Substanz, die einen Gesunden krank macht, kann – in verdünnter Form – einen Kranken heilen. Auf lateinisch: „Similia similibus curentur“, d.h. Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.
Wenn das Gesamtbild eines kranken Menschen genügend große Ähnlichkeit mit dem Wesen des homöopathischen Arzneimittels aufweist, werden die Selbstheilungskräfte -die „Lebenskraft“ – aktiviert und damit die Heilung angeregt.
Homöopathische Arzneimittel werden durch Verreibung und Verschüttelung (Verdünnung) hergestellt. Dadurch wird der Stoff aufgeschlüsselt und entwickelt so seine Heilkraft. Man nennt dies Potenzierung.
Die eigentliche Krankheitsursache ist die „Verstimmung“ der Lebenskraft. Das, was wir Krankheit nennen, ist Ausdruck eines Heilungsversuches der Lebenskraft und für die gegenwärtige Situation die zunächst bestmögliche Lösung.
Die Krankheitssymptome sind Ausdruck aller Faktoren, die am Geschehen beteiligt sind. Diese können körperlicher, emotionaler, geistiger und spiritueller Natur sein, aber auch die persönliche
Lebensgeschichte, das soziale Umfeld, Ernährung und Lebensweise fließen mit ein. Heilung kommt zustande, wenn durch den passenden Reiz eines homöopathischen Arzneimittels das Gleichgewicht der Lebenskraft wiederhergestellt werden kann.
In der homöopathischen Anamnese werden all diese Symptome zusammengeführt und geordnet. Aus diesem Gesamtbild wird das homöopathische Arzneimittel bestimmt, dessen Arzneimittelbild die beste Übereinstimmung aufweist und wird dann in der passenden Potenz gegeben. Durch diesen feinen Reiz werden die individuellen Selbstheilungskräfte aktiviert und ein Heilungsprozess kann in Gang kommen.
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit Schwerpunkt Tuina
Tuina ist die manuelle Therapie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Eingebettet in die chinesische Philosophie und Diagnostik ist sie eine der ältesten manuellen Therapien.
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Aus Sicht der Chinesischen Medizin sind Schmerzen Stagnationen von Qi, unserer Lebensenergie. Qi belebt unseren Organismus und fließt hauptsächlich in den Meridianen.
In der Tuina-Massage werden mit speziellen Techniken die Meridiane und Akupunkturpunkte behandelt und aktiviert. Sie regt den Blut- und Energiekreislauf an und öffnet Blockaden. Sie umfasst auch die Behandlung von Muskeln, Sehnen und Bändern – und die Mobilisierung von Gelenken.
Tuina wird vor allem bei Erkrankungen und Beschwerden des Bewegungsapparates angewandt, wie z.B. Rückenschmerzen, Verspannungen, Gelenkbeschwerden und Bewegungseinschränkungen.
Tuina ist auch sinnvoll zur Stärkung von geschwächten oder chronisch erkrankten Menschen jeden Alters, bei verletzungsbedingten Beschwerden, vor und nach Operationen, zur Regeneration – und auch einfach zum Wohlfühlen!

